bigFruitSalad

for you ;D
 
 

BIGFRUITSALAD

Hallo!

Heute veröffentliche ich die neue Adresse von Bigfruitsalad ;D 

https://bigfruitsalad.wordpress.com/

 

Ganz liebe Grüße 

eure Clara

Umzug

Meine lieben LeserInnen!

Nach einem Jahr zieht Bigfruitsalad um! Das heißt, neue Adresse und neues Design!

Aber so ganz verschwinden wir nicht von hier. Des weiteren werde ich kurze Zusammenfassungen bloggen, die auf die vollständigen Artikel im neuen Zuhause hinweisen! So seid ihr immer informiert!

Ich danke allen LeserInnen, die mich dazu motiviert haben, weiterhin zu bloggen!

Die neue Adresse wird in den nächsten Tagen veröffentlicht

Glg Clara

Wer bist du?

http://a2.tvspielfilm.de/imedia/7688/3867688,KCaPfosU4dUkwQt3EApqmAMcIdqLkMsicIwQu+Ztdqh7irBsu61Qzdsh2ktT1jUfsbjg7uaGx+3xHqkPavJQhQ==.jpg

 

Waris Dirie

"I feel that God made my body perfect the way I was born"

 

Sie kämpft für Mädchen in Afrika gegen Genitalverstümmelung.

 

Doch wer bist du? Was machst du? Was willst du in deinem erreichen?

 

 

Ökomode?

ÖKOMODE
Unter Ökomode können sich viele nur matschfarbene Kleider vorstellen, die von Hippies getragen werden. Frau O., die das Geschäft Ethika-Organic Fashion in Neumarkt führt, konnte uns schnell vom Gegenteil überzeugen, denn Ökomode ist genauso vielfältig wie es Namen dafür gibt: bunt, naturbelassene Farben, elegant, sportlich, für Jung und Alt und für jede/n geeignet. Ökomode ist Kleidung, die komplett fair produziert wurde, beugt Umweltverschmutzung und Ausbeutung von den Arbeitskräften und Kinderarbeit vor. Von der Anpflanzung bis zum fertigen Produkt im Laden wird das Ziel verfolgt, so wenig wie möglich schädliche Chemikalien zu verwenden, die Umwelt und die Arbeiter zu schonen und trotzdem ein preiswertes Kleidungsstück liefern zu können. Allerdings ist die Produktion sehr teuer und zeitaufwendig, was ein großes Hindernis in der heutigen Zeit darstellt, denn die Firmen wollen billig und schnell produzieren, weil viele Kunden nicht bereit sind, viel Geld für ein einzelnes Kleidungsstück auszugeben. Schnelle Produktion kann aber nur bei Fließbandarbeit ermöglicht werden, das wiederum voraussetzt, dass genügend Nachfrage vorhanden ist. Wenn man bei der Produktion eines Hemdes alle einzelnen Produktionsschritte berechnen würde, so käme man auf die 300 Euro. Um die Produktionskosten zu senken und die Nachfrage zu erhöhen wird die Produktion der nachhaltigen Textilien ins Ausland wie zum Beispiel Griechenland oder Türkei, Weißrussland, Indien, Ägypten, Australien und China verlegt, wo die Kosten der Rohstoffe und der Produktion deutlich billiger sind.
Um die Textilien herzustellen, werden die Fasern von Bambus und Eukalyptus sowie Leinen, Seide, Hanf, Schafwolle und Baumwolle genutzt. Frau O. zeigt uns, wie man reine Baumwolle erkennen kann: sie besitzt eine beige Farbe und es sind einzelne dunkle Fasern zu erkennen. Auch werden oft Materialien gemischt, zum Beispiel Seide mit Baumwolle oder Seide mit Leinen.Durch die verschiedenen Materialien kann die Kleidung auf die bestimmten Jahreszeiten genau angepasst werden. Leinen, Seide und Baumwolle sind sehr geeignet für den Sommer, Yakwolle, Alpakawolle oder Schafwolle sind hingegen im Winter von Vorteil. All die Rohstoffe kommen aus überschaubaren Betrieben, die nur gentechnikfreie Rohstoffe verwenden und die transparent arbeiten. Wenn man reine Materialien verwendet, müssen die Rohstoffe von hervorragender Qualität sein, weil man sie nicht durch Chemikalien verbessern kann, sondern sie in ihrer reinen Form verwenden muss. Bei Baumwolle muss bereits der Maulbeerbaum eine hohe Qualität aufweisen, weil die Seidenraupen sich von ihm ernähren. Sobald die Raupen gesund sind, können sie auch Top-Qualität-Seide produzieren. Anders ist dies bei einem T-Shirt aus Massenproduktion mit der Etikette 100% Baumwolle. Man kann davon ausgehen, dass ein Viertel des Gewichts des T-Shirts aus Veredelungs-chemikalien besteht (damit z.B. keine Flecken auf T-Shirts bleiben). Die Produktion ist bei den Ökotextilien nicht komplett schadstofffrei möglich.  Bambus und Eukalyptus sind zwar schnell wachsende Rohstoffe, die keine Pestizide benötigen, allerdings ist die Produktion chemielastend. Bei Baumwolle hingegen braucht die Pflanze beim Wachsen selbst mehr Chemikalien, um optimale Qualität liefern zu können. Die Weiterverarbeitung von Baumwolle ist hingegen schadstofffrei. Sobald die natürlichen  Materialien behandelt werden, verlieren sie die wertvollen natürlichen Funktionen, die sie eigentlich besitzen. Zum Beispiel ist Seide in reiner Form temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend. Wenn man schwitzt, dann wird der Schweißgeruch vom Stoff verdeckt und man riecht nicht. Frau O.  wusste ein gutes Beispiel dafür: „Eine Freundin von mir machte vor einem Jahr den Jakobsweg. Für den gesamten Weg nahm sie nur zwei T-Shirts der nachhaltigen Funktionswäsche mit. Während der Reise hatte sie ein T-Shirt an, das andere wurde währenddessen am Rucksack befestigt und gelüftet. Sie wusch die T-Shirts einmal in drei Wochen und roch nie nach Schweiß, während andere mit ihren teuren Funktionsshirts extrem nach Schweiß rochen.“ Ein weiterer Nachteil der Funktionswäsche ist, dass sie  hoch giftig sind. Sobald man schwitzt, öffnen sich die Poren der Haut und die giftigen Stoffe werden von der Haut aufgenommen. Interessant ist auch, dass je dunkler die Farbe des Stoffs ist, desto giftiger ist der Stoff.
Die Ware bekommt Frau O. aus Deutschland geliefert, weil in Italien keine Ökomode produziert wird. Sie muss neue Kleidungsstücke auf einer Messe für die kommende Saison bestellen, denn es werden nur jene Kleidungsstücke produziert, die bestellt werden. So wird ein großer Überschuss verhindert. Bei diesen Messen müssen die teilnehmenden Produktionsfirmen bestimmte Kriterien erfüllen, um überhaupt ihre Produkte anbieten zu dürfen.
In Südtirol gibt es die Altromercato-Geschäfte und 2-3 andere Geschäfte, in denen Ökomode erhältlich ist. Dementsprechend sind die Ökoprodukte noch nicht so weit  verbreitet und Frau O. hofft, dass in Zukunft umweltbewusste Kunden aus verschiedenen Altersgruppen kommen. Denn: „Die Nachfrage kommt hauptsächlich von älteren Frauen, weil sie nicht unbedingt die neueste Mode benötigen und etwas Gutes für ihren Körper tun wollen. Sie bevorzugen Qualität anstatt Quantität, also auch Nachhaltigkeit.“
Ökomode ist jedoch nicht nur etwas für ältere Frauen und auf keinen Fall altmodisch. Die  Marke Rebello hat einen jugendlicheren Stil und versucht, preiswerte Kleidung anzubieten, die sich auch junge Menschen leisten können. Um ihre Ware unter den Menschen zu verbreiten, verkauft diese Firma ihre nachhaltige Ware in normalen Boutiquen neben den herkömmlichen Produkten. So versucht Rebello auch, die Gesellschaft auf Ökomode aufmerksam zu machen.
Das Sortiment von Ökomode ist mittlerweile sehr groß: von T-Shirts und Pullovern über Unterwäsche und Socken bis hin zu Hosen und Schuhen, die aus Kork oder veganes Leder (wird mit natürlichen Pflanzenstoffen gegerbt) produziert werden. Im Geschäft von Frau O. entdeckten wir auch die Sportwäsche und einen Regenmantel, der aus Plastikflaschen upcycled wurde.
In Europa kauft der Mensch durchschnittlich 60 Kleider pro Jahr. Ein Prozent der gesamten produzierten Textilien ist Ökomode, wobei diese im letzten Jahr ein Zuwachs von 5% hatte. Die herkömmlichen Textilien hingegen hatten einen Abstieg von 3%. Mit dem vermehrten Kauf von Ökoprodukten steigt auch das Bewusstsein für Umweltschutz und gerechte Arbeitsverhältnisse unter der Bevölkerung.
 Wir fragten die Besitzerin des Geschäftes auch, was besonders wichtig beim Verkauf von Ökomode ist. Als Antwort erhielten wir ein Lächeln und die Bemerkung, dass die Produkte mit ihren Vorteilen bereits für sich sprechen würden. Sie fügte noch hinzu:„Beim Verkauf ist es wichtig, authentisch zu wirken. Das bedeutet in erster Linie, keine anderen normalen Kleidungsstücke im selben Laden zu verkaufen. Weiteres besteht die Einrichtung des Geschäfts aus Naturmaterialien (Kork und Holz) und es gibt hier keine Musik.“ Das Geschäft von Frau O. ist natürlich und unterstreicht die Nachhaltigkeit der Produkte. Beim Einkaufen und Probieren wird man nicht mit lauter, unruhiger Musik nach dem Kauf sofort aus dem Laden gejagt, sondern kann in Ruhe shoppen und auch Informationen über die Produkte erhalten.
Um wirkliche Ökomode zu erkennen, kann man auf eines der wichtigsten Gütesiegel achten. Das GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDAR, kurz GOTS, ist ein europaweiter Siegel, der die faire Herstellung von Ökomode garantiert.
Als wir das Geschäft mit einem Paar Socken als Geschenk verließen, überkam uns ein Schuldgefühl. Wir kaufen auf Kosten der Arbeiter, die unter schrecklichen Bedingungen arbeiten müssen uns lassen zu, dass die Natur ausgebeutet und verschmutzt wird; Hauptsache, unsere Kleidung ist billig. Als wir Frau O. während unserer Interviews darauf ansprachen, zeigte sie sich sehr verständlich: Sie verstand uns, denn wir sind jung, wollen modern gekleidet sein und mit der Mode der Zeit mitgehen und sie machte uns auch keinerlei Vorwürfe.

 

Mode von Rebello:

 http://media-s3.blogosfere.it/styleandfashion/e/e8a/rebello-foto-ss2016-2.jpg

~by Clara und Liz

Wenn man einfach nur verschwinden will

https://silverbluelining.files.wordpress.com/2014/05/kopf-mit-baum.jpg

 

 

 

Was würde ich nur dafür geben, für ein, zwei Tage zu verschwinden und dann, nachdem der ganze Stress vorbei ist, wieder aufzutauchen. Tja. Leider ist das nicht möglich, außer ich bekomme kurzfristig eine Lungenentzündung oder so... das Gefühl, dass alles über meinen Kopf wächst ist echt schrecklich und es holt mich immer wieder ein. Das Wochenende ist mein Ziel. Ich denke, "Mach jetzt und chill dann". Ist das Wochenende meine Motivation? Hm ... nicht immer. Oft fall ich in totaler Verzweiflung und dreh durch. Aber am Ende hab ich trotzdem alles geschafft. Puh ...

Natur - Kultur

Der Mensch wird geboren. Er lebt, lernt, wächst und stirbt schließlich.

Unser Leben wird von einem Anfang und einem Ende eingeschlossen. Mann kann nichts rückgängig machen, da das Vergangene immer Vergangenheit bleiben wird. Man kann nichts zurück in die Gegenwart holen. Durch Fotos und Erinnerungen kann man das Vergangene jedoch festhalten. Die Ewigkeit dauert ewig, sie scheint schier endlos zu sein. Doch wie kann man dies behaupten, wenn man die Ewigkeit durch unser Sterben nicht weiter verfolgen kann und sie somit auch nicht beweisen kann?

Das Warten beim Zahnarzt, bis man zur Visite aufgerufen wird, dauert vielleicht zehn Minuten. Doch sagen wir oft: Ich habe eine Ewigkeit gewartet! Wenn die Ewigkeit unendlich ist, so kann man diese messbaren zehn Minuten nicht als Ewigkeit bezeichnen. Wir können die Ewigkeit nicht genau definieren, da wir sie uns nicht vorstellen können. Ewig bedeutet endlos und alles Endlose können wir uns nicht vorstellen, da wir es auch nicht erleben können.